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Team-Blog


Der erste Tag

01.08.2012

Schon auf der Fahrt zur Startveranstaltung gab es bei uns ein Quiz über die Grundkenntnisse Deutschland gemacht (nach der Reise sind die Resultate hoffentlich besser).

Nach der Anfangsveranstaltungen spurteten wir, zusammen mit zwei anderen Gruppen auf den Zug nach Karlsruhe. Erste Kontakte zu anderen Gruppen wurden geschlossen.

Nach kleinen Problemen, wie z.B. das nichtfunktionieren des Aktivierungscodes, lösten wir unter großen Anstrengungen unsere ersten Aufgaben. Wir sahen das Schloss, das Bundesverfassungsgericht, den botanischen Garten, Naturkundemuseum und dem Kunstwerk vor dem ZMK. Erschöpft von der Hitze und enormen Laufpensum kehrten wir zurück zum Hauptbahnhof.

Im Zug konnten wir wieder etwas abschalten, doch leider dachte ein Teilnehmer nicht daran, die ihm anvertraute Tasche mit allen wichtigen Infos inklusive Tourbuch im Zug vergessen. Es müsste mitlerweile als erstes von uns in Berlin angekommen sein. Die weitere Zugfahrt verprachten wir in einem Überfüllten und nicht ausreichent gekühlten Zugabteilen weiter.

Endlich kamen wir in Saarbrücken an. Nach ewig langer suche fanden wir endlich unser Quatier. Dort mussten wir erstmal die uns verlorenen Zugangsdaten anzufordern.

In Saarbrücken ging es am Schloss los. Erst suchten wir an der falschen Tafel über die Anzahl der Denkmäler, die auf Pflastersteinen verewigt wurden. Das besondere daran ist, dass die Steine falsch herum liegen und die Denkmäler nach unten schauen. Deshalb ist es auch der Platz des "unsichtbaren Mahlmals" genannt. Die Saarbrückener waren alle sehr nett und halfen uns so gut sie konnten, wenn auch nicht alle Hinweise zum gewünschten Ziel führten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass uns  die langen Wege schon zu Schaffen machen.

Wir freuen uns auf die weiteren Tage und wünschen allen Teilnehmenden viel Spaß und Geduld untereinander.

Die Welfenstürmer aus Weingarten


Großstadtfeeling

02.08.2012

Das Aufstehen war für uns kein Problem, wir kamen gut und pünktlich aus den Federn um unseren Zug zu erreichen.

Unsere erste Spielstadt war Kaiserslautern. Wir wurden herzlich von dem CVYM-Landesreferenten begrüßt. Cross-Boule war angesagt: Mit einem Ball die Buchstaben Kaiserslauterns nacheinander abwerfen, z.B. an Straßenschildern oder Informationssäulen.

Nach dem Spiel ging es ab in die Stadt um die normalen Spielaufgaben zu lösen. Wir hatten wenig Zeit, da wir nur noch wenig Zeit hatten um den nächsten Zug noch zu erreichen und einen längeren Aufenthalt zu vermeiden. Bei manchen Aufgaben fehlten uns jedoch Bereitwillige Passanten und so konnten wir manche Aufgaben nicht ganz lösen. Als wir zum Kaiserbrunnen liefen fieng eine entgegenkommende Passantin ohne ersichtlichen Grund an hexenartig zu lachen, wir waren es verwundert, doch dann konzentrierten wir uns wieder auf die Aufgaben. Wir erfuhren etwas über Kaiser Barbarossa, der sich hier eine Pfalz gebaut hatte. Am Ende ging es noch zum Rathaus, doch wir hatten den Rückweg falsch eingeschätzt und mussten durch die gesamte Kaiserslauterner Innenstadt rennen. Nochmals vorbei an der Stiftskirche und dem Kaiserbrunnen. Nach mehreren Kilometer rennen kamen wir pünktlich an, waren froh bis wir erfuhren dass der Zug 25 Minuten Verspätung hatte.

Mit dem TGV ging es weiter nach Frankfurt am Main. Hier konnte man mit Personen aus ganz Deutschland sprechen.

In Frankfurt mussten wir mit der U-Bahn Stadtauswärts fahren um in der EJW-Zentrale Essen unser Städtespiel zu absolvieren. Hier mussten wir in Spielen wie Fußball, Crocket und Frisbee unser Geschick unter Beweis stellen. Rainer bescherte mit dem ersten Versuch beim Fußball einen grandiosen Start. Auch der Rest gelang der gesamten Gruppe insgesamt sehr gut. Vor der EZB mussten wir ein Bild vor dem Eurozeichen in Schlafsack und auf Isomatten machen. Da sich in der EZB die Präsidenten der europäischen Nationalbanken trafen, protestierten vor dem Gebäude Anhänger der Occupy Bewegung. Es waren auch viele nationale und internationale Fernsehsender vertreten. In diesem Viertel beeindruckten uns die riesigen Wolkenkratzer, nun verstanden wir, wieso Frankfurt auch das Manhattan Deutschlands genannt wird.

Nun mussten wir aber noch zu unserem Quartier nach Essen. Mit Eile erreichten wir noch eine gute Verbindung. Zuerst fuhren wir mit dem ICE nach Köln und stiegen in einen österreichischen IC um, der uns nach Essen weiterfuhr.

In Essen bezogen wir noch unser Quartier im Weigle-Haus, einem großartigen evangangelischen Jugendhaus, wo wir nach dem Essen noch den Tag besprachen und noch die Aufgaben völlig bearbeiten und die Lösungsfotos online stellen.


Ab an die Nordsee

03.08.2012

Nach der Spielestation und dem Stadtspiel in Essen ging es ab nach Aachen. Dort sahen wir den Kaiserdom, das "Ungeheuer", einem Brunnen, den Kreislauf des Geldes und vieles mehr. 5 Stünden Zufahrt warteten auf uns Ehe wir im ostfriesischen Emden angekommen sind. Wegen nicht vorhandener Internetverbindung konnten wir nur einen kurzen Text veröffentlichen, den vollen Text gibt es morgen. In diesem Sinne GUTE NACHT


Ausführlicher Bericht vom 03.08.2012

04.08.2012

Los ging es heut in Essen, da wir die Aufgaben am Abend zuvor nicht erledigen konnten. Los ging es wieder mit einem Stadtspiel. Aus zusammengesteckten Regenrinnenteilchen, die ein Gefälle bildeten, möglichst viel Apfelsaft mit Strohalmen austrinken. Durch unsere vom Trompete-, Tenorhorn- und Posaune spielen trainierte Atemtechnik konnten wir ohne Probleme ein ansehnliches Ergebnis erzielen.

Im Stadtspiel sahen wir wieder viele Sehenswürdigkeiten und lernten regionale Begriffe wie z.B. den Verabschiedungsgruß „Glück auf“. Durch diese Spiele kamen wir auch an Orte, die nicht in allen Reiseführern vorhanden sind. Ein Beispiel wäre „Anna Kiosk“, einer sehr kultigen „Bude“ etwas abseits der Innenstadt.

Weiter ging es mit, wer hätte das gedacht, dem Zug in Richtung Aachen. Umgestiegen sind wir in dem imposanten Kölner HBF und konnten noch flüchtige Blicke auf den Kölner Dom und den Rhein erhaschen.

In Aachen blieb uns wenig Zeit, da wir noch eine 5-Stündige Zugfahrt zu unserem nächsten Quartier im ostfriesischen Emden vor uns hatten. Trotz Zeitdruck konnten wir alle Aufgaben bewältigen. Überwältigt hat uns auch der Kaiserdom, obwohl wir keine Zeit hatten ihn zu besichtigen. Auch interessant war des stark nach Schwefel riechende Heilwasser des Elisenbrunnens. Dort erfuhren wir auch von Steintafeln, welche berühmten Persönlichkeiten der Geschichte in Aachen zur Kur verweilten. In Aachen trafen wir auch ein grässliches „Ungeheuer“ in Form eines Wasserspeienden Brunnenfigur vor der wir uns mit einer passenden Grimasse fotografierten.

Nach 5 endlos erscheinenden Stunden kamen wir in Emden an der Nordsee an. Die Zugfahrt verbrachten wir mit ein paar lustigen UNO-Partien und Berichteschreiben. Nach der Zugfahrt fehlte uns anscheinend noch Bewegung, denn wir mussten noch eine gute halbe Stunde mit dem kompletten Gepäck zu unserem Quartier laufen.

Das war unser dritter Tag durch Deutschland


Alle guten "Flüsse" sind drei: Ems, Weser und Alster

04.08.2012

Los ging es in Emden, der Geburtsstadt von Otto Walkes. Dort erlebten wir hautnah die Ostfriesesche Kultur kennen. Von Schleußen und Schiffen bis zu Splitterbunker war vieles zu sehen. Der Stadtrundgang zeigte uns die norddeutschtypischen Wälle und viele Kanäle.

 

Mit dem Zug ging es weiter nach Bremen und zur Weser. Dort stießen wir nach Aalen wieder auf Karl den Großen und seinem Gefolgsmann Roland, einem bekannten Märtyrer. Auch reitumbringende Schweine und die berühmten „Bremer Stadtmusikanten“ sahen wir. Auch die beste Bremer Schokolade (Hachez) probierten wir.

 

Von der Bremer Weser zur Hamburger Alster. Den schönen Sonnenabend verbrachten wir am Alsterufer. Wir sahen eine große Partymeile und einige komische, aber zum Teil auch lustige Gestalten bevor wir zurück zu unserem Quartier im CVJM Bremen gingen.


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